Agil, kollaborativ, nutzerzentriert — aber wo bleibt die Fülle?

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Wie navigieren wir unser Tun in einer so unübersichtlichen, komplexen und schnelldrehenden Welt? Diese Frage schwebt aktuell so präsent wie nie über den Schreibtischen, Coachingsofas und Denkermützen dieser Welt.


Viele Ansätze wurden in den letzten Jahren gefunden und ausprobiert. Agile Prinzipien helfen uns schnell und häufig mit Prototypen zu testen, was im Großen funktionieren kann. Kollaborative Ansätze eröffnen uns darüber hinaus den Zugang zur kollektiven Weisheit, die als Ganzes mehr als die Summe ihrer Teile bietet. Nutzerzentrierte Ansätze wie Design Thinking unterstützen uns dabei, die Probleme hinter den Problemen zu sehen und damit nicht nur die Dinge besser, sondern auch bessere Dinge zu schaffen. Die systemische Praxis wiederum lässt uns den einzelnen im Zusammenhang mit dem Umfeld und den damit verbundenen Wirkungsketten sehen.


All diese Denkschulen und Ansätze sind gerade in der aktuellen Zeit willkommene Stützen unserer Handlungen. Doch in all der Optimierung unseres Tun, um noch schneller noch bessere Ergebnisse zu erzielen, verlieren wir manchmal den Blick für die Schönheiten und Möglichkeiten, die auf der Überholspur aus unserem Radar fallen. Aus allen Aktivitäten erwachsen Ressourcen, doch oft sehen wir nur die Zielgerade.



Du willst ein Buch über ein Thema schreiben und dabei verschiedene Experten konsultieren? Warum die gewonnenen Beziehungen und Inhalte nicht für ein gemeinsames Event, ein Think Tank oder gar einen Podcast nutzen? Du willst eine neue Marketingstrategie für ein Produkt entwerfen, warum nicht in den Archiven nach Content-Elementen schauen? Du planst einen Workshop mit neuen Methoden, warum nicht anderen Moderatoren dein Vorgehen und Reflexion dazu zur Verfügung stellen und beim nächsten Mal von deren Input profitieren?


Es ist so viel mehr da, als wir glauben zu sehen. Unser tägliches Praktizieren des immer schärfer werdenden Fokusse, versteift uns sozusagen oftmals den Nacken und erschwert es, auch mal an die Ränder des Weges zu schauen.


Statt viele Dinge gleichzeitig zu jonglieren und bei dem Hin und Her kostbare Energie zu verbrauchen, lasst uns die Juwelen am Wegesrand nicht ignorieren. Weniger ist manchmal mehr.

Mit abundigai versuchen wir unseren Fokus zu weiten und haben dazu von uns erprobte Hilfsmittel entwickelt. Mehr dazu auf www.abundigai.com


Dies ist ein gemeinsamer Artikel von Sarah Eisenmann und Lisa Praeg, AbundiGUIEDS